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Nachhaltiger Konsum Nachhaltiger Konsum

Nachhaltiger Konsum

Konsumenten kaufen die Produkte und Dienstleistungen, die für sie das Leben schöner, besser, bequemer, interessanter machen. Immer öfter aber auch Produkte, die regional hergestellt wurden, die möglichst ressourcenschonend und umweltverträglich in Produktion, Nutzung und Entsorgung sind oder die unter akzeptablen oder gar vorbildlichen Arbeitsbedingungen produziert wurden.

Dieser „Trend“ ist bitter nötig, denn der ökologische Fußabdruck eines deutschen Konsumenten ist 2,5-mal größer, als er sein dürfte. Um zukunftsfähig zu bleiben, also den nachfolgenden Generationen die Chance zu geben, einen vergleichsweise ähnlichen Konsumstil zu leben, müsste dieser Fußabdruck drastisch reduziert werden.

Eine Umsteuerung der gegenwärtigen Konsum- und Produktionsstrukturen in Richtung Nachhaltigkeit ist nicht im Selbstlauf zu erwarten. Nachhaltiger Konsum ist eine komplexe gesellschaftliche und politische Gestaltungsaufgabe, an der eine Vielzahl von Akteuren zu beteiligen ist. Das erfordert zuallererst auch eine bewusste Marktentwicklung, die die Angebots- und die Nachfrageseite ebenso berücksichtigt, wie die Institutionen und infrastrukturellen Rahmenbedingen.

Das imug hat eine lange Tradition im Feld „Nachhaltiger Konsum“. 2001 veröffentlichten Ursula Hansen und Ulf Schrader den Sammelband „Nachhaltiger Konsum“, in dem Vertreter aus Wissenschaft und Wirtschaft Antworten drauf geben, wie nachhaltiger Konsum zu bestimmen aber auch umzusetzen ist. Ein Jahr später hat das imug im Auftrag des Rats für Nachhaltige Entwicklung (RNE) das Konzept für den Nachhaltigen Warenkorb entwickelt und begleitet diesen bis heute. In den letzten Jahren wurde verstärkt das Thema „Indikatoren für Nachhaltigen Konsum“ aufgegriffen und gezielt auch die Diskussion zur Suffizienzstrategie lanciert.

Das imug sieht sich in einer Position zwischen Politik, Wirtschaft und Verbrauchern und arbeitet an neuen Ansätzen und Denkanstößen, um nachhaltige Konsumweisen aufzudecken und zu fördern.


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Indikatoren für Nachhaltigen Konsum 2016

Eine Kurzstudie für den Rat für Nachhaltige Entwicklung mit vier konkreten Vorschlägen zur Messung von nachhaltigem Konsum.


imug Konsumstudie 2014
Studie zum Status-Quo des nachhaltigen Konsums, die im Rahmen des Dialogforums der REWE Group 2014 veröffentlicht wurde.


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Indikatoren für Nachhaltigen Konsum 2013

Status quo-Bericht über bestehende Indikatorensysteme im Auftrag der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung.


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Nachhaltiger Konsum

Beitrag von Ingo Schoenheit in Aus Politik und Zeitgeschichte 32-33 / 2009 zu aktuellen Trends und Herausforderungen.


bild Die soziale Qualtät von Produkten
wird in einem Aufsatz von Ingo Schoenheit (2005) beleuchtet.

bild Indikatoren für nachhaltigen Konsum
Vortragsveröffentlichung von Ingo Schoenheit auf einer Tagung des BMLEV in 2004.

bild Nachhaltiger Konsum
Wichtiger Sammelband, der von Ursula Hansen und Ulf Schrader im Jahr 2001 herausgeben wurde. 

 

Annika Schudak
Dr. Annika Schudak

CSR-Kommunikation im Glaubwürdigkeitstest

heißt der Titel eines Vortrages, der der imug Geschäftsführer Dr. Ingo Schoenheit  auf einer Fachkonferenz  in Berlin vorgestellt hat.

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Der nachhaltige Konsumententyp

Die aktuelle Debatte um den LOHAS suggeriert, dass es einen besonderen nachhaltigen Lebensstil gibt, der in sich konsistent und von anderen weniger nachhaltigen Stilen abgrenzen lässt.

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